Wie funktioniert die Amortisationszeit bei Photovoltaik?
Die Amortisationszeit einer Photovoltaikanlage zeigt, wie lange es dauert, bis sich die Investition in die Solaranlage durch gesparte Stromkosten und Einnahmen ausgleicht. Einfach gesagt: Ab diesem Zeitpunkt „verdient“ die Anlage echtes Geld.
So funktioniert es:
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Investition – Sie zahlen für die Solarmodule, den Wechselrichter, die Montage und eventuell einen Stromspeicher.
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Ersparnis durch Eigenverbrauch – Jede Kilowattstunde Strom, die Sie selbst nutzen, spart Ihnen Geld, weil Sie weniger Strom vom Energieversorger kaufen müssen.
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Einnahmen aus Einspeisung – Überschüssiger Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, wird ins öffentliche Netz eingespeist, wofür Sie eine Vergütung erhalten.
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Amortisation – Sobald die Gesamtersparnis die Anschaffungskosten erreicht, hat sich die Anlage amortisiert. Danach produziert sie quasi kostenlosen Strom für viele Jahre.
Die Amortisationszeit hängt von mehreren Faktoren ab: Größe der PV-Anlage, Eigenverbrauch, Strompreise, Dachausrichtung und mögliche Förderungen. Dank moderner Technik und steigender Strompreise dauert die Amortisation 2026 in vielen Fällen nur noch 7 bis 10 Jahre, manchmal sogar kürzer.